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Mobbing - der Psychoterror beginnt
Die betroffene Person wird zur Zielscheibe, die Beteiligten versuchen, ihr zu schaden. Die h�ufigsten Mobbinghandlungen sind:
- Meinungs�u�erungen der Opfer werden ignoriert
- Informationen werden vor dem Opfer zur�ckgehalten
- Opfer werden vor anderen verspottet und blo�gestellt
- es werden Andeutungen gemacht, ohne etwas direkt auszusprechen
- herabsetzende/entw�rdigende Handlungen - man spricht hinter dem R�cken schlecht �ber die betroffene Person, Ger�chte werden verbreitet etc.
- isolierende Handlungen - das Opfer wird ignoriert
Mobbing lebt auch dadurch, dass es neben den Personen, die aktiv Mobbing betreiben, eine Vielzahl von Kollegen gibt, die aus Unbedachtheit oder Nachl�ssigkeit beim Mobbing mitmachen oder zusehen, ohne einzuschreiten.
Das Opfer wird zum Au�enseiter und beginnt, sich zu ver�ndern. Viele Betroffene ziehen sich in dieser Situation zur�ck und wirken den ganzen Tag bedr�ckt. Manche werden m�rrisch, unfreundlich, misstrauisch, pampig oder aggressiv. Eine Untersuchung in Deutschland ergab, dass Mobbing-Opfer zuerst mit erh�hter Leistung reagierten, als sie aber die Sinnlosigkeit ihrer Bem�hungen erkannten, zu Minderleistungen �bergingen. In dieser Zeit haben sich viele mit einer "inneren K�ndigung" angefreundet.
Weil Mobbing langfristig ist, entwickelt das Opfer ein bestimmtes Verhaltensmuster, es entsteht eine bedeutsame St�rung zwischen ihm und seinem sozialen Umfeld. Der Mobbing-Betroffene ist nicht mehr in der Lage, Kontakt zu anderen Arbeitskollegen aufzunehmen. Um aus dem "Mobbing-Strudel" wieder herauszukommen, w�rde das Opfer Sicherheit, soziale Unterst�tzung und einen Vertrauensvorschuss brauchen. Viele unbeteiligte Kollegen ziehen sich jedoch zur�ck, weil sie Angst haben, durch eine Stellungnahme zu dieser bedenklichen Situation selbst ein Opfer werden zu k�nnen oder weil sich der Mobbing-Betroffene bereits so ver�ndert hat, dass er wirklich "anders" wirkt.
Folgen in "Mobbing-verseuchten" Betrieben
- viele Krankenst�nde
- geringere Produktivit�t durch Demotivation
- hohe Mitarbeiter-Fluktuation
Mobbing kann nur dann auftreten, wenn es geduldet wird. Gemeinsam sollte eine moralische Grenzlinie gezogen werden, die Mobbing-Handlungen als inakzeptabel disqualifiziert. Mobbing kann durch aufrichtige und mutige Kollegen, die klar ihre Meinung sagen, verhindert werden.
Was die Unternehmensf�hrung gegen Mobbing tun kann
- Information und Aufkl�rung in Vortr�gen oder Seminaren
- Vermittlungsgespr�che zwischen der Gesch�ftsf�hrung oder dem Betriebsrat bzw. Personalabteilung und den Betroffenen
- Einschaltung externer Vermittler
Was das Opfer gegen Mobbing tun kann
Die deutsche Organisation Mobbing-Zentrale e.V. empfiehlt, die Mobbing-Handlungen einzeln und nummeriert zu dokumentieren. Sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein.
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