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Schw�bische Lebensfreude und die beg�nstigte Wetterlage im S�dwesten Deutschlands bringen bemerkenswerte Open-air-Veranstaltungen hervor: Das Cannstatter Volksfest ist das zweitgr��te Volksfest nach dem M�nchner Oktoberfest und zieht bis zu 5 Millionen Besucher j�hrlich an. Doch die kleine Schwester, das Stuttgarter Fr�hlingsfest, ist zuerst dran.
Wer fr�her gern die Schule schw�nzte, hat vom Werk des gro�en deutschen Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel wahrscheinlich nichts kapiert. Macht nichts: In seinem zur Gedenkst�tte umgewandelten Geburtshaus lassen sich Bildungsl�cken spielend auff�llen. Weiter geht's zur Neuen Staatsgalerie, die nicht nur aufgrund ihrer spektakul�ren Architektur einen Besuch wert ist: In diesem Museum der Spitzenklasse h�ngen alle bedeutenden Vertreter der Alten Meister, Klassischen Moderne und zeitgen�ssischen Kunst. Autofans brausen nacheinander zum Porsche- und zum Mercedes-Benz-Museum. So viele Originalmodelle der ruhmreichen Flitzer gibt es sonst nirgendwo.
In das Musical Cats pilgerte in Hamburg schon die halbe Republik, seit 2.3.01 spielt es in Stuttgart. Auch der Tanz der Vampire ist sehenswert. Abwechslung bringt auch das Staatstheater, dem gr��ten Drei-Sparten-Haus Deutschlands: Mit etwas Gl�ck steht gerade eine Auff�hrung des international hochgesch�tzten Ballett-Ensembles auf dem Spielplan. Avantgardistische und experimentelle St�cke zeigt das "Theater im Depot".
Niemand verl��t Stuttgart, ohne wenigstens einmal die deftigen schw�bischen Spezialit�ten probiert zu haben. Sp�tzle, Maultaschen und Zwiebelkuchen schmecken im rustikalen "Schellenturm", einem rustikalen Lokal im ehemaligen Gef�ngnis des letzten erhaltenen Turms der Stadtbefestigung. Edelcuisine wird in der Wielandsh�he gereicht, dem Restaurant des Spitzenkochs Vincent Klink, �berregional bekannt aus dem ARD-"Mittagsbuffet".
Stuttgarter Pistenn�chte sind lang: Vor dem Partyflirt wird noch schnell der Schw�bisch-Crashcurs f�r Fischk�pfe absolviert und dann hinein ins Vergn�gen: Techno- und HipHop-Fans treffen sich im "Club Prag", Drum'n'Bass- und House-Spezis im "Depot", einer ehemaligen Lagerhalle. �ltere Semester tanzen im "Perkins Park" zu klassischeren Disco-Kl�ngen ab.
Zu Hause ist es doch am Sch�nsten? Gegen Kulturschock und Heimweh hat der S�dwester die beste Medizin, Seelenmassage und Abenteuer aus dem schw�bischen Exil sind im Service inbegriffen.
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