Die Postaktie und wer die Mehrheit der Postaktie h�lt

Ziel dieser Umwandlung war es, die Deutsche Post AG auf die sich abzeichnenden �nderungen der Marktbedingungen vorzubereiten und den Schritt zu einem wettbewerbsf�higen und b�rsenreifen Unternehmen zu vollziehen. Die Deutsche Post AG hat dies durch eingeleitete Umstrukturierungen und gezielte Akquisitionen erreicht und kann heute ein weltumfassendes Angebot an Brief-, Express-, Logistik- und Finanzdienstleistungen aufweisen.
Der B�rsengang der Deutschen Post AG wurde am 20. November 2000 durchgef�hrt: Bund und KfW haben hierbei rund 29% des Grundkapitals der Deutschen Post AG verkauft und einen Emissionserl�s von rund 6,6 Mrd. Euro erzielt. Auf Wunsch des Bundes und der KfW wurden bei dieser Erstemission erstmals und innovativ auch privaten Anlegern au�erhalb Deutschlands Aktien zu gleichen Bedingungen angeboten. Im Vorgriff auf den B�rsengang 2000 der Deutschen Post AG hatte der Bund im Dezember 1999 50% minus 1 Aktie des Grundkapitals an die KfW ver�u�ert (sog. Platzhaltergesch�ft).
Nach weiteren Kapitalma�nahmen werden die Beteiligungsrechte f�r die verbliebenen 50% der Aktien des Bundes von der Bundesanstalt f�r Post und Telekommunikation wahrgenommen. Rund 18% der Aktien h�lt die KfW und ca. 32 % werden frei an der B�rse gehandelt.
In �bereinstimmung mit der Postreform ist es Ziel der Bundesregierung, die Deutsche Post AG - entsprechend der Aufnahmef�higkeit der Kapitalm�rkte - schrittweise vollst�ndig zu privatisieren. Die f�r den Verkauf der Mehrheitsanteile an der Deutschen Post AG erforderliche gesetzliche �nderung des Postumwandlungsgesetzes ist seit dem 25. Januar 2002 in Kraft. Mit diesem Gesetz wurde die rechtliche Voraussetzung geschaffen, dass der Bund die Kapitalmehrheit an der Deutschen Post AG ver�u�ern kann. Durch das Postgesetz und die Postuniversaldienstleistungsverordnung gew�hrleistet der Bund im Bereich des Postwesens fl�chendeckend angemessene und ausreichende Dienstleistungen. Zwingende Gr�nde f�r eine Kapitalmehrheit des Bundes an der Deutschen Post AG bestehen nicht mehr.
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