Datenschutz beim Paketversand: Einige Postdienste setzen so genannte Handscanner ein. Doch wie sicher sind Ihre Daten dort aufgehoben

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Datenschutz Paketversand

Einige Postdienstunternehmen setzen in der Paketzustellung sogenannte Handscanner ein, auf deren Display der Empf�nger den Empfang der Sendung quittiert.
Datenschutz beim Paketversand
Der Zustellvorgang beginnt z.B. bei der Deutschen Post AG mit dem Einscannen des auf dem Paket aufgeklebten Identcodes in den Handscanner. Danach werden vom Zusteller die Empf�ngerdaten wie z.B. Empf�ngername eingegeben, bei einer Ersatzzustellung der Name des Ersatzempf�ngers. Automatisch gespeichert werden im System zus�tzlich die Auslieferungsdaten; dazu geh�ren der Name des Zustellers, Datum Uhrzeit etc. als Information �ber das Auslieferungsereignis.

Die anl�sslich der Auslieferung des Paketes auf dem Scanner geleistete Unterschrift wird zum Nachweis der ordnungsgem��en Zustellung archiviert, d.h. f�r den Fall, dass der Absender einen Auslieferungsnachweis f�r sein Paket w�nscht. Dieser Auslieferungsnachweis enth�lt neben Empf�ngernamen und -anschrift bzw. entsprechenden Daten eines Ersatzempf�ngers die vorgenannten Auslieferungsdaten und eine grafische Wiedergabe der Unterschrift als �Beweis� der Auslieferung des Paketes.

Auf die Daten einer Paketzustellung kann nur mit Hilfe der Identcodes der Sendung zugegriffen werden. Andere Zugriffsm�glichkeiten sind durch programmtechnische und organisatorische Ma�nahmen ausgeschlossen.
Das Verfahren ist trotz einiger noch verbesserungsw�rdiger Details, datenschutzrechtlich nicht bedenklich, weil die elektronisch gespeicherte Unterschrift in Verbindung mit den sonstigen Auslieferungsdaten nicht mehr als solche Angaben �ber den Zustellvorgang liefert, die zur Kl�rung in Zweifelsf�llen erforderlich sind.

Quelle: Der Bundesbeauftragte f�r Datenschutz

 
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