
Das Scheitern in den USA und Abschreibungen in Milliardenh�he haben die Deutsche Post erstmals seit ihrem B�rsengang im Jahr 2000 in die roten Zahlen gebracht.
Der Konzern bezifferte den Verlust gestern auf weniger als eine Milliarde Euro vor Zinsen und Steuern. Ohne die Einmalbelastungen liege das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) jedoch dank massiver Sparma�nahmen "leicht �ber den geplanten 2,4 Milliarden Euro". Genauere Zahlen will die Post am 26. Februar vorlegen.
Bereits im November hatte Vorstandschef Frank Appel einen Nettoverlust f�r 2008 angek�ndigt. Ein Grund daf�r ist die Aufgabe des Expressgesch�fts im US-Inland. Die Post streicht bei der Expresssparte DHL in den USA insgesamt 15 000 Stellen. Die Kosten der Restrukturierung wurden von Appel mit 3,0 Milliarden Euro angeben, 1,5 Milliarden Euro mehr als zuvor geplant. Dazu k�men weitere einmalige Aufwendungen und etwa eine Milliarde Euro Abschreibungen auf Werte im Logistikbereich.
Trotz des Verlusts sei die Post AG zufrieden.