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Deutsche Post verkauft P�ckchen an Schn�ppchenmarkt

Paketversand - Jeden Monat verkauft die Deutsche Post AG tonnenweise angeblich nicht zustellbare P�ckchen. K�ufer ist ein bayerischer Schn�ppchenmarkt, der j�hrlich etwa 100.000 P�ckchen und Pakete von der Post aufkauft. Nach Auslegung der Post sind es Sendungen, bei denen die Adressen nicht stimmen oder ganz fehlen. Pro monatlicher Lieferung kassiert das Unternehmen pauschal 50.000 Euro - zus�tzlich zu dem bereits vom Absender bezahlten Porto. Dies berichtete der Spiegel in seiner Dezember 2002 Ausgabe.
Der Handel mit den doppelt bezahlten G�tern k�nnte nun f�r die Post gleich doppelt unangenehm zu werden. Zum einen macht dies deutlich, dass die laut Werbung so zuverl�ssigen Paketzusteller nicht �berm��ig viel M�he darauf verwenden, die Sendungen an den Empf�nger zu bringen. An vielen Sendungen finden die Mitarbeiter des Schn�ppchenmarktes Paketaufkleber oder Lieferscheine mit gut lesbaren Adressen. In vielen F�llen seien die Adressen nur geringf�gig falsch geschrieben. Doch die Post hat dem Unternehmen vertraglich verboten, Kontakt zu den urspr�nglichen Empf�ngern aufzunehmen. Eine fr�nkische IT-Firma hatte ihre Computer-Hardware auch nach sieben Nachforschungsauftr�gen nicht von der Deutschen Post zur�ckbekommen. In dem fr�nkischen Schn�ppchenmarkt fanden sie ihre Sendung letztendlich wieder. |
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