Vorsicht mit Unterschrift bei POSTIDENT

Ahnungslose Kunden unterschreiben Vertrag

Die Stiftung Warentest warnt vor Abzockern, die das Identifizierungsverfahren der Post missbrauchen, um Verbrauchern teure Verträge unterzuschieben. Meist erhalten die Opfer per Telefon ein Angebot über neue Stromanbieter, billige Handyverträge, Tipps zum Steuersparen oder ähnliches.

Identifizierungsverfahren
POSTIDENT umfasst z. B. die Identifikation von natürlichen Personen nach den Vorschriften des Geldwäschegesetzes durch die Zusteller der Deutschen Post mit gleichzeitiger Übergabe eines Briefes.

Tage später kommt dann der Postbote und verlangt eine Unterschrift. Viele leisten diese, weil sie glauben, nur den Erhalt des Briefes bzw. der Werbung zu quittieren. In Wirklichkeit aber unterschreiben sie damit einen Vertrag.

Eigentlich ist das so genannte Postident-Verfahren dazu da, vor Betrug zu schützen: Wer zum Beispiel ein Konto bei einer Onlinebank eröffnet, geht mit den Unterlagen und seinem Ausweis zur Post und wird dort vom Mitarbeiter identifiziert. So erübrige sich die Fahrt zur Bank.


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