Rückwärtssuche

Neuer Service bei der Telefonauskunft: Die Nummer führt zu Name und Adresse

Wer sich in Eile nur eine Rufnummer notiert hat und nicht mehr weiß, ob sich ein Freund oder eine Firma hinter der anonymen Zahlenreihe verbirgt, kann sich künftig mit Hilfe der Nummer auf die Suche nach dem passenden Telefonteilnehmer machen. Das neue Telekommunikationsgesetz erlaubt die so genannte Invers- oder auch Rückwärtssuche. Das bedeutet, Auskunftsdienste dürfen künftig über die Telefonnummer Name und Adresse von Teilnehmern rückverfolgen und diese Daten an fahndende Kunden weitergeben.

Allerdings: Die Inverssuche ist nur erlaubt, wenn der gesuchte Teilnehmer im Telefonbuch oder einem elektronischen Kundenverzeichnis eingetragen und darauf hingewiesen worden ist, dass er gegen das Aufspüren über die Rufnummer Widerspruch einlegen kann. Weitere Regeln die Firmen beachten müssen, die den neuen Auskunftsservice anbieten: